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Wasser


In den 50-iger und 60-iger Jahren des letzten Jahrtausend war es üblich, dass kein Gartenfreund einen eigenen Wasserzähler hatte. Damals war die Mitgliederstruktur einheitlich. Praktisch jede Parzelle war mit einem Dauerbewohner belegt. Die Personenanzahl ähnlich und der Wasserverbrauch vergleichbar. In den 70-iger Jahren begann sich die Mitgliederstruktur zu verändern, die ersten Dauerbewohner gaben ihre Behelfsheime auf und die Sommergärtner waren in der Mehrheit. Aktuell haben wir noch 9 bewohnte Behelfsheime. Der Verbrauch ist extrem unterschiedlich, wir haben Gartenfreunde mit wenigen m³ Wasserverbrauch im Jahr, andere Gartenfreunde verbrauchen 250 m³. Die Mitglieder beschlossen den Einbau von eigenen Wasserzählern, es fehlte jedoch an einer Struktur und an einer Vorgabe über den Einbau. Diese wurde von den Mitgliedern im Laufe der Jahre erarbeitet und 2006 als Antrag auf der Jahreshauptversammlung beschlossen. Die Mitglieder haben sehr genau festgelegt, wie ein Wasseranschluss auf den Parzellen auszusehen hat.

 

Der Wasserschwund (Differenz zwischen der Abnahmemenge bei Hamburg Wasser und der Summe aller Abnahmemengen der Parzellenzählern) war teilweise dramatisch.
Die Ursachen waren im Wesentlichen:
- Veraltete und undichte Leitungen.
- Nicht erkannte Leckagen und Rohrbrüche.
- Defekte Wasserzähler.
- Unzureichende Dokumentation der Verbräuche und mangelhafte Kontrolle. (Falschablesungen).
- Ausgebaute und wieder eingebaute Wasserzähler wurden verkehrt herum eingebaut und zählten rückwärts.


Durch einen erheblichen Wasserverlust einer Gartenfreundin in den 80-iger Jahren, der sowohl dem Verein als auch der Gartenfreundin DM 1.500 kostete, wurden seitens des Vorstandes sehr rigide Maßnahmen eingeführt:
- Alle Parzellenwasserzähler müssen geeicht sein.
- Bei einem Pächterwechsel wird der Stand der Stand des Wasserzählers schriftlich dokumentiert
   und vom neuen Pächter schriftlich bestätigt.
- Bei Unklarheiten bzw. Ungereimtheiten wird der Wasseranschluss ggf. gekappt.

Wir verfügten über Aufzeichnungen der Verbräuche von Mitte der 80-iger bis Ende der 90-iger. Durch einen Wechsel im Vorstand sind diese Daten dann leider verloren gegangen, jeder Vorstand hat eben andere Prioritäten in seiner Arbeit gesetzt. Aktuell verfügen wir  wieder über Aufzeichnungen seit 2001.Die Ablesung der Parzellenwasserzähler erfolgt zweimal jährlich durch den erweiterten Vorstand. Es werden die Stände der Wasserzählerzähler notiert, eine Funktionskontrolle des Wasserzählers durchgeführt und die Übereinstimmung mit unseren Unterlagen überprüft.
Neben unseren Gartenfreunden nehmen noch zwei Dauerbewohner des Alemannenweges und Vattenvall an unserer Wasserversorgung teil.  Dem Vorstand ist es durch diverse Maßnahmen gelungen den Schwund in den letzten Jahren zu senken.
Im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit wurden einige der Verlustquellen lokalisiert und abgestellt. Das Highlight war eine Abzweigung in einem Wasserschacht die ins Nichts führte. Leider war durch einen mehrfachen Pächterwechsel auf der Parzelle nicht mehr zu ermitteln, wer letztlich für die Konstruktion verantwortlich war.
Im Jahr 2011 wurde mit dem Einbau von zusätzlichen Wasserschiebern begonnen. Diese Wasserschieber machen es möglich, dass in den Wintermonaten teilweise das Wasser abgestellt werden kann. Komplett geht dies nicht, da die Dauerbewohner natürlich ganzjährig mit Wasser versorgt werden müssen.